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Weltproduktion und AnbauländerFür den Anbau von Papayapflanzen sind Kleinbestände üblich. Die
Früchte werden überwiegend lokal verzehrt und nur in relativ geringem Umfang frisch exportiert oder konserviert. Papain, das im Milchsaft der Pflanzen enthalten ist, ist aber für die pharmazeutische Industrie und
andere Industriezweige von großer Bedeutung (siehe auch Punkt 2.5.5). Die statistischen Angaben über die Produktion beruhen größtenteils - aufgrund des überwiegenden lokalen Verzehrs - auf Schätzungen und sind
unvollständig. Schätzungsweise stehen Papayas an elfter Stelle der Obstproduktion. Papayaproduktion in 1000 t nach Erdteilen und ausgewählten Ländern (FAO 1990)
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Erdteil |
Produktion 1989 |
Land |
Produktion 1989 |
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Welt insgesamtAfrika Nord- + Mittelamerika Südamerika Asien Ozeanien |
3 866 257 745 1 837 1 009 19 |
BrasilienMexiko Indonesien Indien Zaire China Philippinen |
1 650 640 347 340 185 117
96 |
Weltweit nehmen sowohl die Papayaproduktion, wie auch der Verbrauch zu. Hauptlieferant ist Brasilien, das durch starke
Werbung seine Importe in die EG drastisch steigern konnte. Weit hinter Brasilien liegen als Lieferanten Südafrika, Kenia, die
Elfenbeinküste, Mauritius, Thailand, Chile, Jamaika, Vietnam, Somalia, Uganda und die Kanarischen Inseln. Es werden aber auch Papayas aus anderen tropischen Ländern, wie z.B. Venezuela, Equador oder Israel angeboten.
Verbrauch und Welthandel Die Nachfrage nach Papayas ist in den letzten Jahren stark gestiegen.
Die Einfuhr von Papayas in die Bundesrepublik konnte von 1984 bis 1987 verdoppelt werden (von ca. 600t auf ca. 1300t) und
der Absatz steigt auch weiterhin. Mehr als 2\3 der Papayaimporte in die Bundesrepublik werden aus Brasilien geliefert.
Besonders stark zugenommen hat auch der Konsum an natürlichen Papain - Präparaten und an Papayagetränken; der größte Absatzmarkt sind die USA, gefolgt von Japan.
Genaue Zahlen über Export und Import liegen mir leider nicht vor. |