Klima 

 

Klima
Botanik
Kokosnuß
Banane
Ananas
Zitrusfrüchte
Papaya
Literatur 
 verzeichnis

Beiderseits des Äquators - zwischen den Wendekreisen des Steinbocks und Krebses von 23° nördlicher bis 23° südlicher Breite - erstreckt sich der Tropengürtel der Erde. Den inneren Tropen werden jedoch nur die feuchtesten Klimagebiete, jeweils zwischen dem 10° nördlichen und südlichen Breitengrad zugeordnet. Klimatologisch gesehen sind die Tropen das Gebiet beiderseits des Äquators bis an die 18°-Isotherme des kältesten Monats, bis an die sogenannte Palmengrenze. Die Tropen stellen eine der großen Klimazonen dar, die als Folge der allgemeinen Zirkulation der Atmosphäre und ihrer jahreszeitlichen Verlagerung entstehen.

Charakteristisch für die Tropen sind gleichmäßig hohe Jahresmitteltemperaturen, geringe Jahres-, aber hohe Tagestemperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit und üppige Vegetation.

Die mittlere Jahrestemperatur in den Tropen schwankt auf Meeresniveau nur geringfügig um 26°-27°C und die absoluten Extremwerte liegen selten unter 18° bzw. über 35°C. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt mit 70-80% im Mittel sehr hoch.

Die Zone mit den größten Niederschlägen, die über das ganze Jahr verteilt sind, befindet sich in der Äquatorialregion. Diese Zone umfaßt einen Gürtel von etwa 10° nördlich und südlich des Äquators.

Es sind die Passat- und Monsunwinde, die in Form von Schauern und Gewittern regelmäßig hohe Feuchtigkeitsmengen in die tropische Zone transportieren.

Die Niederschlagsmengen in der äquatorialen Regenzone erreichen besonders in den Steigungsgebieten von Hochgebirgen beträchtliche Höhen (im Extremfall über 10 000 mm, wie z.B. in der Bucht von Guinea, südwestlich des Kamerunberges). Auch die Temperatur sinkt mit zunehmender Höhe bei einem Anstieg von 100 m um 0,4-0,5°C. Fröste treten oberhalb 2000 m gelegentlich und über 3000 m regelmäßig auf. Aber das Fehlen längerer Frostperioden führt dazu, daß in den Tropen keine so scharfe Auslese wie in den gemäßigten Zonen stattfindet.

Wegen des relativ gleichmäßigen Temperaturverlaufs an allen Tagen im Jahr wird das tropische Klima auch als Tageszeitenklima bezeichnet (die tageszeitlichen Schwankungen der Temperatur sind ausgeprägter, als die jahreszeitlichen). Das Außertropische ist dagegen als Jahreszeitenklima anzusehen. Auch die geringe Variabilität der Tageslänge und der Kulminationshöhe der Sonne im Verlauf des Jahres ist prägend für das tropische Klima. Am Äquator geht die Sonne zu allen Zeiten des Jahres um 6 Uhr am Morgen auf und zur gleichen Zeit am Abend unter. Mit zunehmender Entfernung nach Norden oder Süden schwanken die Tageslängen etwas mehr.

Die Trockenzeiten werden um so ausgeprägter, je mehr man sich den Wendekreisen nähert. Besonders in den Passatregionen, im Grenzbereich der Tropen, können die Niederschläge minimale Werte erreichen. Weite Gebiete des tropischen Bereichs zeichnen sich somit durch eine mehr oder weniger lange regenfreie Periode aus. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Vegetationszonen ( siehe Karte), da die Dauer der jeweiligen Regen- oder Trockenzeit schließlich von entscheidender Bedeutung für den Anbau von Pflanzen ist.

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die genannten Umwelt- und Klimafaktoren zur Entstehung von Lebensräumen führten, die in ihrer Vielfalt von keinem anderen Großraum der Erde übertroffen werden. Die Tropen bedecken 31% der festen Erdoberfläche.

up

[Klima ] [Botanik ] [Kokosnuß ] [Banane ] [Ananas ] [Zitrusfrüchte ] [Papaya ] [Literatur verzeichnis]
[Katja's Homepage ] [Tropische Früchte ] [Südseetraum ] [Medien- pädagogik] [Hits for Kids ] [Ganz besondere  Links] [Kontakt ]