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Die Papaya - auch Melonenbaum oder Kressenfeige genannt - stammt ursprünglich aus Mittelamerika, als
Urheimat wird Südmexiko angegeben. Es war bisher noch nicht möglich die Wildform von Carica papaya
zu ermitteln. Sie wurde bereits in vorkolumbianischer Zeit von den Indianern Mittelamerikas und Brasiliens kultiviert. Die Indianer züchteten die Papaya aus den zahlreichen - in den feuchtheißen Niederungs- und Küstenwäldern dieses Gebietes wachsenden - Wildarten der Gattung
Carica. Spanische Seefahrer lernten den Melonenbaum in Panama kennen und brachten die Pflanze von dort auf die Westindischen Inseln und Mitte des 16. Jahrhunderts nach Manila. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte
sie nach Asien. Die Einführung auf Hawaii ist nicht klar rekonstruierbar, sie muß jedoch vor 1823 erfolgt sein. Der Name Papaya und die daraus hervorgegangen Ableitungen wie 'Papaie' oder 'Apaeya' sind
vermutlich auf die Bezeichnung "ababai" zurückzuführen, womit die karibischen Indianer diesen "Baum der Gesundheit" bezeichneten. Zweifellos war ihnen die Heilkraft und die wohltätige Enzymwirkung des Papains
bekannt. "Vasco da Gama war davon so stark beeindruckt, daß er Carica papaya als "Goldenen Baum des ewigen Jungseins" beschrieb." Heute ist die Papaya von den feuchten Tropen bis in die frostfreien Subtropen, zwischen dem nördlichen und südlichen 32.
Breitengrad, mit vielen Sorten weit verbreitet. |