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Die
Gattung Citrus, die zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae)
gehört, ist mit 60 verschiedenen Arten im indomalayischen Inselbereich und
in China natürlich verbreitet z.B. Zitrone, Grapfruit, Limone, Apfelsine, Pampelmuse,
Tangerine und Bergamotte. Die
immergrünen Pflanzen sind sehr frostempfindlich. Die Kälteempfindlichkeit
der Pflanzen konnten jedoch durch Veredelung ,sowie durch die Entwicklung halbwinterfester
Hybride reduziert werden. Als Ursprungsgebiet gelten Indien, China und der
Malaiische Archipel. Die Inkulturnahme von Agrumen (Zitrusfrüchten) begann
bereits vor über 4000 Jahren in China. Durch die Feldzüge Alexanders
vollzog sich die Ausbreitung nach den Küstenländern des Mittelmeeres.
Hierbei handelte es sich zunächst um Arten für Heilzwecke. THEOPHRAST
beschrieb die Früchte des 'medischen Apfels', der Zetratzitrone (Citrus
medica), als heilend bei Gicht und Mundfäule, jedoch ungenießbar. Auch
die Blätter, die Blüten und die Früchte der Bitterorange (Citrus
aurantium) wurden arzneilich verwendet. Diese Frucht gelangte im 9.
Jahrhundert von den Sudainseln, über Vorderindien, Arabien und Nordafrika
nach Südeuropa. Die Apfelsine (Citrus sinensis) gelangte anfangs des
14. Jahrhunderts nach Spanien und Portugal und im 16. Jahrhundert in die
übrigen Länder am Mittelmeer und nach Südafrika. Die Zitronen (Citrus
limon) kamen im 10. Jahrhundert durch die Araber nach Europa. Auf
Sizilien wurden die ersten Zitronen wurden angebaut, und von dort aus
verbreitete sich der Anbau schließlich weltweit über die klimatisch
geeigneten Zonen. Um 1700 brachten Spanier und Portugiesen die Zitruskultur
nach Amerika. Verhältnismäßig spät erst entwickelte und verbreitete sich
der Anbau von Grapefruits (Citrus paradisi). Aus Westindien, wo sie
1750 erstmalig im Schrifttum als 'verbotene Frucht' erwähnt wird, gelangte
sie Anfang des 19. Jahrhunderts nach Florida. Die ersten Pflanzungen in den
Ländern des Mittelmeergebietes gehen auf die Jahre 1910 in Italien, 1928 in
Spanien und 1940 auf Zypern zurück. Heute ist der Zitrusanbau
nicht nur in den Tropen, sondern auch in den subtropischen und mediterranen
Klimagebieten der Erde anzutreffen. Somit sind nicht alle Zitrusgewächse
tropische Pflanzen im engeren Sinn. Geographisch lässt sich die Verbreitung
durch die zwischen 40° nördlich und südlich gelegenen Breiten
charakterisieren. Die Weltproduktion nimmt stetig zu. Das sieht man
daran das in den späten Achtzigern sie etwa bei 67 Mio. Tonnen lag,
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